Grill-CT in Karlsruhe

Hm. Letzte Woche habe ich behauptet, Anfang dieser Woche über das Grill-CT vom Samstag berichten zu wollen. Da der heutige Donnerstag wohl weniger am Anfang der Woche liegt, hab ich meinen Vorsatz wohl eher nicht eingehalten… Trotzdem möchte ich euch nicht vorenthalten, was letzten Samstag geschah.

Alles begann für mich schon Freitag Abend, als mein Schatz Sabaku (kurz: Sabbi) mich zum ersten mal hier in Karlsruhe besuchen kam. Ich holte sie quasi direkt nach meinem Einkauf fürs Grillen vom Bahnhof ab, von wo aus wir gemeinsam zu mir fuhren. Nach dem Verstauen der Lebensmittel kochten wir uns lecker Pizzasuppe, nach diesem Rezept. Sehr lecker und empfehlenswert.

Am nächsten Tag trafen wir uns dann um kurz vor 14:00 mit Kate und DFYX an einer S-Bahn-Haltestelle, da die beiden schwerer bepackt waren als wir. Schließlich hatten sie neben den beiden Grills auch noch ohne Ende Salat von DFYX‘ Oma (jedenfalls denke ich, dass es seine Oma war) dabei. Gemeinsam ging es in den Schlosspark, wo wir zunächst einmal die Grills aufbauten.

Eigentlich war das Treffen für 14:00 angesetzt, wie erwartet waren wir aber bis etwa 14:30 die einzigen. Dann kamen die ersten weiteren Leute und nach und nach ließen sich alle „Gäste“ blicken. Naja, Gäste waren es ja nicht wirklich, schließlich haben die meisten eigenes Grillgut und Salat, Getränke oder Brot für die Gruppe mitgebracht – ein System, dass so gut funktioniert hat, dass wir am Ende jede Menge Reste hatten.

Obwohl ich ursprünglich angekündigt hatte, den Grill voraussichtlich gegen 17:00 anmachen zu wollen, zündete ich die Grills schon gegen 16:00 an. Irgendwie hatten wir alle schon echt Hunger, einige hatten wohl auch noch nicht wirklich gefrühstückt.

Natürlich dauerte es etwas, bis die Grills heiß waren und schließlich das erste Stück Fleisch durch war.  Währenddessen bauten wir einfach das Salatbuffet mit insgesamt 4 verschiedenen Salaten in mehr als ausreichend großen Mengen auf. Wahrscheinlich hätten die Salate allein gereicht um die Hälfte von uns durchzufüttern. Da ich von den Salaten aber leider kein Bild habe, gibt es statt dessen ein Bild, dass zeigt, wie Sabbi und ich uns die restliche Wartezeit um die Ohren schlugen.

Irgendwann waren die Grills dann heiß und dauerbelegt (auch mit unserem Grillgut; ich denke, jeder hat mit humaner Wartezeit sein Grillgut grillen können) und wir aßen. Und aßen. Und aßen. Bis um 19:00 waren die Grill ins Benutzung, erst danach wurde es weniger.

Nachdem alle satt waren, lauschten wir Trial, der uns aus dem Grundgesetz vorlas – unter anderem auf Wookie, rückwärts, als GLaDOS, auf sächsisch, badisch und mit französischem Akzent. Es wurde einfach immer wieder vorgeschlagen, wie er es noch lesen könnte und er hat es eine halbe Stunde lang durchgezogen.

Anschließend spielten wir eine Runde Werwölfe von Düsterwald und ein ähnliches Spiel, bei dem die Bösen versuchten die Guten durch zwinkern zu „töten“, wofür ich jedoch gar kein Talent hatte. Dann wurde es allerdings langsam sehr dunkel und wir begannen das Aufräumen. Der Großteil der Gruppe entschied sich, noch in den Physikerbau zu gehen, für den einer von uns eine Kartenfreischaltung hatte und somit die Türen öffnen konnte, um dort noch weiter zu spielen, Sabbi, Kate, DFYX und ich entschieden uns aber, statt dessen zu mir zu gehen, bis Kate und DFYX dann gegen Mitternacht eine Bahn nach Hause nahmen.

Ich bin echt glücklich, wie gut das Wetter mitgespielt hat, und wie gut das Treffen funktioniert hat, obwohl ich erst rund 1,5 Wochen vorher Einladungen verschickt habe. Ich hoffe, dass man das mal wiederholen kann.

Alina

Nachtrag: Warum Trial einst „Der Biertige“ hieß:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.