Typische Fettnäpfchen im Umgang mit trans Menschen, Teil 1

Ich hab es endlich geschafft. Die Idee hab ich schon im Juni 2014 festgehalten, seit knapp eineinhalb Monaten plane ich konkreter und heute geht endlich mein Artikel zu Fettnäpfchen im Umgang mit trans Menschen online. Es ist dazu zu sagen, dass der Artikel bei Weitem nicht fertig ist. Ich habe noch eine lange Liste mit Punkten, die ich dort ansprechen möchte, in der Hinterhand und stolpere immer wieder über weitere Punkte. Nichts desto trotz wollte ich den Artikel schon einmal veröffentlichen und von Zeit zu Zeit neue Fettnäpfchen ergänzen und vielleicht auch dann und wann die Struktur des Artikels überarbeiten, sollte er zu unübersichtlich werden. Ihr findet ihn unter dem Link gerade eben oder in der Navigation dieses Blogs.

Viel Spaß beim Lesen und falls ihr noch Anregungen habt: Immer her damit! 🙂

Alina

2 Gedanken zu „Typische Fettnäpfchen im Umgang mit trans Menschen, Teil 1

  1. Da man bei dem eigentlichen Artikel (noch?) nicht kommentieren kann, mache ich das hier.

    Du wirst ein Mann/eine Frau?
    Eine Sache die ich auch öfters höre. Es ist nicht einfach den Leuten zu erklären, das man es schon immer gewesen ist, nur das man es jetzt erst weiß.
    Nervig aber joa die meisten verstehen es irgendwie auf ne weise.

    Was hast du zwischen den Beinen?
    Im Umfeld zu oft gehört, zum glück aber nur von Leuten mit denen ich nichts zu tun habe(n will) (Ein Typ der mal meinte: Der kann keine Frau sein der hat nen Schwanz!)
    Nähere Freunde Fragen dann immer im Kontext wegen der OP wie das so abläuft aber das ist dann ok bei denen.

    Wie lautet denn dein echter/alter/bürgerlicher Name?
    Gibt viele die mich näher kennen, die dann nach meinem alten Namen fragen, aber nur so. DIe verwenden dann weiterhin den richtigen. Es ist nur seltsam den „alten Namen“ dann zu hören.

    Den falschen Namen/Das falsche Pronomen verwenden
    Wie gesagt der Name läuft, nur das Pronomen geht oft daneben. Es ist immer wieder ne Überwindung für mich das zu korrigieren, weil ich mir immer zu viele Gedanken mache so nach dem Motto: „Ja das wirkt doch überheblich und so“ obwohl das eigentlich unsinnig ist. Ist auf Dauer etwas nur anstrengend.

    Du bist mutig
    So oft höre ich das. Auch in Variationen wie „Ja ich würde mich so was nicht trauen“ oder ähnliches. Meine Gegenantwort: „Du bist auch nicht in meiner Lage“ Den Leuten klar zu machen das es keinen anderen Ausweg gibt ist immer wieder aufs neue anstrengend. Ich denke die Leute sehen, das man sich gesellschaftlich da einigen Sachen stellen muss ( dumme Kommentare, Gewalt etc) und deswegen es Mutig finden aus der Sicht kann ich es verstehen, aber wie gesagt es ist keine freie Wahl…

    Alte Fotos
    Darüber habe ich mir bis jetzt keine Gedanken gemacht. Einerseits identifiziere ich mich nicht als Mann, anderseits, auch wenn ich bis dato nie als „Ich“ gelebt habe, ist es doch irgendwie teil meiner Vergangenheit. (Wobei seit langem habe ich nicht mehr meine Fotos angeguckt fällt mir auf) Vielleicht ändert sich da meine Sichtweise drauf aber bis jetzt joa.

    Ich freue mich schon darauf, wenn der Artikel fortgesetzt wird. 🙂

  2. Huch! Dass es nicht möglich ist, auf der Seite selbst zu kommentieren, ist nicht beabsichtigt, eigentlich sind dort Kommentare sogar erlaubt, da muss etwas kaputt sein. [Edit: Ist korrigiert! 🙂 ]
    Abgesehen davon: Danke für deinen Kommentar! Es ist schade, dass du so viel davon selbst erleben musstest, aber es bestätigt mich darin, wie wichtig dieser Artikel war und ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.