Das BMT – Der Auftakt des Urlaubs

Sooooo, endlich melde ich mich aus der Sommerpause zurück. Es gibt viel zu berichten, doch fangen wir chronologisch an.

Zuletzt berichtet habe ich ja vom MPS, dem Mittelaltermarkt, der vor einiger Zeit in Karlsruhe stopp gemacht hat. Nun, am Dienstag nach dem MPS-Wochenende hieß es für mich: Klausur! Algorithmen 1 habe ich geschrieben und, wie ich mittlerweile weiß, auch bestanden. Die Klausur fand zwar erst abends statt, aber Sabbi und ich ließen es uns nicht nehmen, noch am selben Abend zum BMT, dem großen Forentreffen in Bremen, aufzubrechen.

Der Nachtzug war… unangenehm. Leider gerieten wir in einen Zug voller Metaler, die nach Wacken zum W:O:A wollten und an Schlaf nicht einmal gedacht haben. Nehme man noch seltsame Leute hinzu, die ihrer noch-nicht-Partner am Telefon fragen, ob man nicht die Nacht durchtelefonieren will, weil es ja sonst zu langweilig ist, fertig ist eine Mischung, bei der man nicht über 3 Stunden Schlaf bekommt – unzusammenhängend. Sabbi meint, bei ihr wäre es noch weniger gewesen.

Gegen 6:00 (ja, morgens.) kamen wir dann endlich in Bremen an. Für mich lohnte es sich nicht, schlafen zu gehen: Ich war abends für’s Kochen zuständig und sollte daher morgens mit dem Einkaufsorgas einkaufen. Auch Sabbi entschied, wach zu bleiben. Nach dem Einkaufen fühlte ich mich übrigens so fit, als hätte ich 8 Stunden geschlafen 😉

Da ich den weiteren Verlauf nicht mehr so wirklich chronologisch zusammen bekomme, hier statt dessen eine Sammlung verschiedener Dinge.

Ich habe an 2 Runden Werwölfe von Düsterwald teilgenommen, die wieder absolut spitze waren. In der BMT-Runde macht es einfach unglaublich Spaß, gerade weil sie, im Gegensatz zur Runde hier in Karlsruhe, nicht stundenlang diskutiert, bis etwas sicher ist, sondern man halt auch mal auf Verdacht hängt. Klar, das Fehlerrisiko ist größer, aber dafür die Runden schneller und lockerer. Mir macht beides Spaß, aber so locker, wie auf dem BMT finde ich angenehmer.

Es gab einen Rollenspiel-Entwicklungs-Workshop, der ziemlich genial war. Wir haben ein System entwickelt, bei dem es darum geht, eine Siedlung in unbekannten Land zu errichten, auf zu bauen und zu überleben. Wie dieses unbekannte Land aussieht, ist dabei völlig frei entscheidbar und nicht von den Regeln vorgegeben. Ich freue mich schon drauf, dass System demnächst mal auszuprobieren.

Ich hab an mehr Tagen Essen zubereitet (Pizzasuppe und Taco-Salat), beide Male ist mein Gericht super angenommen worden.

Ich stand wieder mit Tq alias Vintal Valentine alias Daniel alias „Die Stimme von Furious Feedback“ auf der Bühne und durfte ihn gesanglich Unterstützen. Diesmal leider sehr spontan, wodurch ich bei einigen Songs, bei denen er die Gesangsspur irgendwann leicht geändert hatte, etwas am rumholpern war, alles in allem war es aber trotzdem genial wieder auf einer Bühne zu singen.

Ich bin siebte beim Pokern geworden und hab drei DVDs abgestaubt: The Color of Magic, Fluch der Karibik 1 und Ice Age 1.

Im Alleingang hab ich am letzten Abend noch den Präsi-Abend aus dem Boden gestampft. Er war zwar vorher schon im Forum diskutiert worden und es gab einen Gast, der extra dafür angereist war, aber irgendwie hatte sich niemand dafür verantwortlich gefühlt. Also hab ich das Ruder in die Hand genommen und innerhalb von 2 Stunden dafür gesorgt, dass wir einen Präsi-Abend hatten. Präsi ist dabei übrigens die Kurzform von Präsentation, nicht Präsident oder so 😉

Und unzählige Male saß ich im Foyer und wartete, dass etwas spannendes passierte. Das nennt sich dann „rum-bmt-en“. Und es funktioniert. Selten musste ich länger als 5 Minuten warten, bis jemand dazu kam und irgendetwas passierte, dass mich unterhielt.

Auch Sabbi hatte viel Spaß und will unbedingt wieder zum BMT, auch wenn wir recht wenig gemeinsam gemacht haben. Naja, macht aber ja nichts, wenn wir beide Spaß hatten ^^

Wie es nach dem BMT dann weiterging erfahrt ihr im nächsten Beitrag 🙂

Alina

Studie in Aachen

Ja, ich weiß, dass ist nicht das versprochene Thema, aber ich hab auf das folgende mehr Lust 😉

Am Montag war ich in Aachen um an einer Studie zum Thema Stimmen und Stimmwahrnehmung von Transsexuellen und traf mich anschließend mit Ryu, einer guten Freundin von mir. Aber fangen wir doch vorne an.

Am Montag Morgen um 4:30 ging mein Wecker, schließlich fuhr mein Zug schon um 6:00 gen Aachen und ich musste mir noch Tickets ziehen und etwas zu Essen kaufen.

Die Zugfahrt war wenig anstrengend, obwohl sie 3,5 Stunden dauerte. Meinen Laptop hatte ich zwar zu Hause gelassen, aber dafür meinen GameBoy dabei. Zum ersten Mal seit einigen Jahren spielte ich mal wieder Pokemon (Rote Edition), ein Spiel, das für mich einen riesigen Nostalgiefaktor beinhaltet.

In Aachen angekommen, nahm ich dann den Bus Richtung Uniklinik und traf mich dort mir Jessica Junger, einem wunderbaren Menschen, welcher mich sozusagen durch die Studie führte. Wie auch alle andere Menschen, mit denen ich während der Studie zu tun hatte, war sie super freundlich, was mit dazu beitrug, dass mir die Teilnahme an der Studie viel Spaß gemacht hat, auch wenn es sicherlich zwischendurch anstrengend war.

Erste große Station war der MRT-Scan. Hierbei musste ich einige Zeit (eine Stunde? zwei? Ich hab keine Ahnung ^^“) in der Röhre liegen und den Kopf still halten, während mir verschiedene Aufgaben gestellt wurden. Bei einer musste ich beispielsweise möglichst schnell und intuitiv entscheiden, ob eine Stimme die mir über Kopfhörer eingespielt wurde, männlich oder weiblich war.

Nachdem ich mit steifem Nacken wieder aus dem MRT raus konnte, ging es erst einmal Mittagessen, auf Kosten der Studie. Nebenher habe ich nett mit Jessica geplaudert und anschließend ging es zum Blut abnehmen und daraufhin zur Logopädie. Einige Sprech- und Gesangsproben ergaben, dass ich mit meiner Stimme fast das gesamte Spektrum der durchschnittlichen männlichen, aber auch der durchschnittlichen weiblichen Stimme abdecken konnte. Mir haben ja schon ein paar Mal Leute gesagt, ich könne gut Singen, würde viele Noten gut treffen, aber ich hab’s bis ich den Graphen gesehen hab, nicht geglaubt. ^^“

Anschließend ging es zum Hörtest, der ergab, dass ich normal-gut hören kann, und dann wurde mein Kehlkopf gefilmt. Unangenehmes Gefühl, eklige Bilder, die entstanden sind, aber es ist die Erkenntnis wert gewesen, dass ich auch hier schon irgendwo zwischen Mann und Frau stehe: Ich glaube, es waren die Stimmlippen, die bei mir nur in der unteren Hälfte bei bestimmten Tönen ganz geschlossen waren. Bei Frauen sind die Stimmlippen bei diesen Tönen nicht ganz, bei Männern ganz geschlossen, ich stehe also dazwischen.

Abschließend musste ich noch einmal mit Jessica ein paar kleinere Tests durchgehen und ihr noch einige Fragen zu meinem Hintergrund stellen (wann ich gemerkt habe, dass ich Transsexuell bin, wie mein Umfeld reagiert hat, etc.), dann waren wir fertig und ich traf mich mit Ryu. Da wir eigentlich um 16:30 verabredet waren, ich aber schon um 16:00 fertig war, musste ich ein wenig warten, bis ich sie endlich, zum ersten Mal außerhalb vom Chat, treffen durfte.

Gemeinsam fuhren wir in die Stadt, plauderten über dies und das und aßen gemütlich Sushi, bevor wir uns langsam auf machten Richtung Bahnhof und ich dann um 18:50 meine Bahn betrat. Erst um 22:30 war ich endlich wieder zu Hause.

Obwohl er sehr lang war, war der Tag aber auf jeden Fall extrem spannend und schön und ich bin sehr froh, die Reise auf mich genommen und dafür 3 Vorlesungen verpasst zu haben 😉

Alina

Warme Woche – Kalte Woche – Warme Woche

Vorweg: Ja, ich bin mal wieder einen Tag zu spät, um meinen Vorsatz „Mindestens einmal die Woche bloggen“ einzuhalten. Und ich hab diesmal, ehrlich gesagt, keine Ausrede. Ich habs schlicht vergessen.

Ich weiß ja nicht, wie es im Rest von Deutschland derzeit aussieht, aber hier ist das Wetter ziemlich seltsam. Vor zwei Wochen war es echt warm. Als Eve am vorletzten Samstag hier war, waren wir über jeden Fleck Schatten froh. Nachdem ich sie vom Bahnhof abgeholt hatte, ging es erst in einen Bastelladen, dessen Namen ich immer wieder vergesse, den sie aber am Liebsten aufgekauft hätte. Ich kenne da noch einige Leute, mit denen ich unbedingt in den Laden muss, darunter Sabbi und meine Mutter.

Anschließend ging es ins Cupcake Imperium, welches fast gegenüber lag. Ich wusste, dass Eve leidenschaftlich gern selbst Cupcakes backt, daher konnte ich ihr den Laden, den ich schon länger kannte, aber noch nie betreten hatte, nicht vorenthalten. Es stellte sich heraus, dass es ein großer Fehler war, den Laden vorher ignoriert zu haben, den die Cupcakes waren jeden Cent wert, auch wenn ich mir die 2,50€ nicht all zu oft leisten können werde.

Für all jene, die Cupcakes nicht kennen: Cupcakes ähneln Muffins, sehen allerdings weiter hübscher aus, sind süßer und weitaus vielfältiger im Geschmack. Leider haben sie jedoch keine allzu große Verbreitung in Deutschland 🙁

Vom Imperium aus ging es über den Marktplatz und Schlosspark, zur Spiele-Pyramide. Hab ich über den Laden schon einmal gebloggt? Ich glaub schon. Jedenfalls ist es ein Brett-, Karten-, Rollen-, und Tabletop-Spiele-Laden, den ich jedem Fan dieser Spielearten nur ans Herz legen kann, nicht nur auf Grund der regelmäßigen Aktivitäten, wie Spieleabenden mit Probespielen und Magic-Tunieren.

Anschließend stand der Spiritshop, ein Laden mit Gothic-Bekleidung und -Accessoires, auf dem Plan. Eigentlich wollte Eve dort Met kaufen, der war jedoch leider aus 🙁 Nach einem Aufmuterungseis ging es daher in den XtraX, einem ähnlichen Laden, wie dem Spiritshop, nur das XtraX eigentlich ein Versandhaus ist und der Laden in Karlsruhe einer von Vieren ist. Im XtraX überredete mich Eve, einen Rock anzuprobieren, der mir vorher gar nicht richtig aufgefallen war, den ich dann auch kaufte. Es war der letzte seiner Sorte im Laden und dann auch noch in meiner Größe – was für ein Glück 🙂

Nach einem weiteren, halbstündigen Aufenthalt im Schlosspark, ging es dann wieder Richtung Bahnhof, damit Eve ihren Zug erwischte.

Bereits am nächsten Tag, dem Sonntag, freute ich mich, aufgrund des warmen Wetters, sehr über den neuen Rock, der kürzer, als meine bisherigen Röcke, denn er war nur Knie- nicht Knöchellang. Zwar besitze ich auch einen anderen knielangen Rock, aber der ist mir eigentlich für den Alltag zu sehr Gothic. Ich bevorzuge, zumindest derzeit, für den Alltag schlichteres Schwarz.

Kaum hatte ich also festgestellt, dass mir der neue Rock echt gut gefiel, wurde Montag dann das Wetter wieder schlechter – bis gestern blieb es zu kühl für kurze Röcke. Aus diesem Grund traute ich auch heute dem Wetterbericht nicht, der rund 30° angesagt hatte, doch leider behielt er recht. Damit hatte ich heute viiiiiel zu warme Schuhe an. Naja, aus Fehlern lernt man, morgen zieh ich keine Stiefel an, dafür vielleicht den kürzeren Rock 😉

Alina

Das Niveau, Saltatio Mortis und die Aftershowparty

Hinweis: Dieser Artikel ist veraltet und entspricht nicht mehr meinen aktuellen Ansichten.

Am Freitag Abend spielten Saltatio Mortis mit dem Niveau als Vorband im Substage hier in Karlsruhe. Aber der tolle Teil des Tages begann bereits um einiges früher und dauert auch länger an.

Bereits Nachmittags traf ich mich mit Kate und DFYX in seinem Heimatort, etwas außerhalb von Karlsruhe, um dort gemeinsam zum Asiaten zum Essen zu gehen. Darauf hatte ich mich auch schon länger gefreut, endlich mal wieder ein asiatisches Buffet! <3

Anschließend fuhren wir zu mir um noch gemeinsam die DVD zum Saltatio Mortis Auftritt auf dem M’era Luna 2008 (?) anzusehen. Ich durfte – zum zweiten Mal – feststellen, dass die Boxen meines Laptops nicht ansatzweise so gut klingen, wie externe Boxen (die ich nicht besitze) oder mein Headset (mit dem wir nicht alle hätten hören können). Nachdem die DVD vorbei war, machten wir uns langsam aber sicher auf gen Substage.

Nachdem wir im Substage ankamen und Kate und ich unsere Mäntel abgegeben haben, suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen, nicht all zu weit von der Bühne entfernt, um die Vorband zu genießen. Bis dato hatte ich noch nie etwas vom Niveau gehört (zumindest nicht von der Band 😉 ) und wusste nur von DFYX und Kate, dass die Bardenformation wohl ziemlich gut sein sollten. Diese Meinung kann ich mittlerweile teilen.

Das Niveau ist eine sehr humorvolle Band, die die ganze Zeit auf der Bühne am rumalbern ist. Ich glaube auch, dass das meiste davon nicht geplant ist, sondern improvisiert. Die Reaktionen waren einfach zu spontan und teils aufs Publikum bezogen, um geplant zu sein. Ins Besondere der Improvisierte Song „Zurück in den Untergrund“, bei dem sich die Band eine Tonart (C-Dur), ein Genre („GZSZ“ – „Das ist doch kein Genre! Aber gut, dann mach wir so’n Schlager-Kram, wie die für ihr Intro!“) und eben den Songnamen geben ließen und einfach drauf los spielten, beweist, dass die Jungs verdammt spontan sind.

Anschließend dann spielten auf die Spielleut‘ von Saltatio Mortis. Ein Heidenspaß, wie ich es erwartet hatte.  Zwar verlor ich im Getümmel (es dürfte bei der Wall of Death – übrigens meiner ersten – passiert sein) Kate und DFYX, aber fand sie im Anschluss ans Konzert leicht wieder. Ein wenig schade war, dass das Publikum meiner Meinung nach wenig Motiviert war – in Saltatio Mortis Heimatstadt eine doppelte Enttäuschung. Nichts desto trotz hatte ich viel Spaß.

Nach dem Konzert machen sich Kate, DFYX und jemand, den die beiden schon auf dem Konzert kennen gelernt hatten, auf zur Aftershow-Party. Praktisch war, dass er im Gespräch fallen ließ, dass er aus der Nähe von DFYX käme und auf Nachfrage anbot, die beiden mit zu nehmen, so dass ich mein Bett für mich haben würde. (Ja, ich überlasse den beiden mein Bett, wenn sie bei mir übernachten, da die Alternative eine schmale Isomatte ist, auf die ich zwar allein gut rauf pass, aber die beiden gemeinsam niemals.)

Auf der After-Show-Party im Culteum angekommen, stürmte ich dann auch direkt die Tanzfläche. Wie erwartet lief mal wieder fast durchgängig Musik, zu der ich unglaublich gern Tanze: Mittelalterrock! <3 Naja, offiziell handelte es sich ja auch nebenbei noch um einen Veitstanz, von daher war diese Musik zu erwarten.

Cool war, dass ich jenen Herrn wiedertraf, der vor einigen Monaten mit mir geflirtet hat. Wir suchten uns zwischenzeitig mit je einem Glas Met bewaffnet eine Ecke, in der man sich endlich mal richtig unterhalten konnte und tauschten endlich auch Namen aus. Außerdem ergab sich glücklicherweise von selbst eine Überleitung, mit der ich darauf zu sprechen kommen konnte, dass ich transsexuell bin. Hätte es diese zufällige Überleitung nicht gegeben, so hätte ich mir eine Suchen müssen, denn ich wollte ihm nicht vorenthalten, wen er angeflirtet hat. Seine Reaktion war ein überraschtes „Man sieht dir gar nicht an, dass du mal ein Mann warst!“ – Das beste Kompliment, das man mir machen kann und in der Situation, in der wir uns befanden dazu noch sehr glaubhaft.

Der Abend endete dann für mich gegen 3:30, nachdem Kate, DFYX und ihre neue Bekanntschaft noch kurz mit zu mir waren, um die Rucksäcke der beiden einzusammeln. Vor 4:00 habe ich aber kein Auge zubekommen, ich hatte mich ja eigentlich gerade erst warm getanzt. Da mein Wecker aber am nächsten Tag um 9:00 ging, damit ich rechtzeitig zur Arbeit kam, war die Nacht auch so schon kurz genug.

Alles in Allem aber mal wieder ein genialer Abend. Nicht zuletzt, da sich sogar einige Mitglieder von Saltatio Mortis an mein unterschriebenes Übungsblatt erinnerten.

Alina

Nachtrag: Es gibt auch einen Eintrag zu dem Abend auf DFYX‘ Blog.

Besser Spät als Nie: Das Veitstanz CT

Ich bin damit zwar recht spät dran, muss aber von einem eher spontan auf die Beine gestellten „Forentreffen“ (auch Community-Treffen, kurz: CT) berichten. Man könnte das Treffen als kleinen Bruder des Treffens in Bremen bezeichnen. Es werden im folgenden einige Namen fallen, die bisher nicht gefallen sind, stört euch da nicht zu sehr dran.

Anlass war eigentlich das Kate, bisher die Gewandete genannt, mal wieder DFYX, den Schwertbesitzer und ihren Freund, besucht hat und wir drei wieder gemeinsam tanzen gehen wollten. Als ich dann erfuhr, dass Muriel, die ich von Bremer Treffen recht gut kannte, auch zufällig in der Stadt war (und ist), frage ich sie und ihren Freund Jan, ob sie nicht auch mitkommen wollten. Zwar haben wir uns schon am Tag vorher getroffen, haben uns vorhin nochmal getroffen und treffen uns heute/morgen Nachmittag noch einmal, aber hey! Die Gelegenheit musste doch genutzt werden. Die Beiden stimmten mir zu.

Cappu ließ es sich ähnlich wie Trial, der Biertige, nicht nehmen, auch vorbei zu kommen. Cappu steckte eigentlich in der Klausurenphase, wollte aber die Chance nutzen, Muriel und Jan wieder zu treffen, Trial wohnt in Heidelberg und musste vorm Feiern noch Arbeiten, dennoch schaffte auch er es sogar früher als angekündigt. Alex musste leider Absagen, wird aber beim nächsten Mal sicher dabei sein.

So haben wir also sieben Leute aus einem Forum versammelt, die sich sonst in dieser Konstellation meist nur alles halbe Jahr und in Bremen treffen. Irgendwer stellte fest, dass sogar alle anwesenden selbst im Forum aktiv waren, und nicht nur von irgendwem auf das Bremer CT mitgenommen wurden. Leider haben wir es nicht geschafft, ein Gruppenfoto zu machen, aber dafür gibt es wieder auf der Seite des kleinen Goth Bilder vom Veitstanz; auf diesem hier bin ich neben Kate, Muriel und DFYX zu sehen:

DFYX, Alina, Kate und Muriel

An diesem Abend gab es noch eine Überraschung: Die Mittelalterband Capud Draconis hatten einen kleinen Auftritt, auf dem sie vier oder fünf Lieder spielten. Auch wenn die Idee nett war, hat mir der Auftritt nicht so sehr zugesagt, nicht zuletzt, da die Band die Tanzfläche blockierte 😉

Dafür war der restliche Abend spitze. Ich war zwischenzeitig ohne Pause über eine Stunde tanzen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das überhaupt durchhalte, aber die Musik war einfach zu gut zum Aufhören. Ich bin nicht sicher, wann wir uns dann müde und erschöpft auf den Heimweg machten, aber der Abend war einfach klasse.

Was ich beim nächsten Mal anders machen würde? Schon Nachmittags ein Treffen mit den Leuten ansetzen. Im Culteum selbst war es einfach zu laut für gepflegte Unterhaltungen, wie sie eigentlich zu einen CT dazu gehören. Aber erneut soll das Veitstanz CT sehr gern statt finden. Leute, es war schön mit euch gefeiert zu haben! 🙂

Alina

Nachtrag: Da ich diesen Beitrag schon gestern geschrieben hab, aber erst alle Vorkommenden fragen wollte, ob und wie sie genannt werden wollen, kann ich jetzt noch dazu schreiben, dass Muriel, Jan, Kate, DFYX und ich heute noch bei Trial zu Besuch waren. War ein sehr schöner Tag, wir haben das Brettspiel „Arkham Horror“ gespielt, welches ich mir heute endlich selbst gekauft habe. Besonders daran war, dass wir das Spiel, welches im Normalfall 2 bis 4 Stunden dauert, in nur einer halben geschafft haben. Für Kenner des Spiels: Wir hatte das unwahrscheinliche Glück, dass nur Portale in den Wäldern aufgetaucht sind, nicht einmal an einem anderen Ort. Da dort aber von Anfang an ein Portal lag, ging nicht ein neues Portal auf und als wir in der 3ten Runde das Portal schlossen, hatten wir dadurch die Siegbedingung „Alle Portale geschlossen“ erfüllt.

Auch die anschließende „Black Stories“-Runde war echt cool und wir hatten eine Menge Spaß. Wie ich schon bezüglich des Veitstanzes sagte: Gerne wieder! 🙂