East meets West – Videospielmusik-Konzert

Boah, das ist ja schon wieder ewig her, zumindest gefühlt. Tatsächlich sind es rund 3 Wochen, seit ich in Köln auf dem „East meets West“-Videospiel-Konzert war.

Los ging es kurz nach dem Mittagessen. Ich war nur schnell zu Hause und konnte kurz meine Post kontrollieren, bevor ich auch schon abgeholt wurde. Meinen Laptop ließ ich diesmal Sicherheitshalber zu Hause, im Rucksack, den ich mit hatte, war nur eine Flasche und ein wenig Papier und Schreibzeug (welches ich letztlich doch nicht benutzte).

Fahrer war wieder David, auch Cappu war dabei und ebenso Fabian, den ich schon vom BMT und diversen Rollenspielrunden kannte und außerdem noch 3 weitere Leute, die ich nicht oder nicht gut kannte.

Nach einer mehrstündigen Fahrt auf der Autobahn, die ich größtenteils verschlief, suchten wir dann einen Parkplatz – keine leichte Aufgabe, da das Auto, dass David geliehen hatte, mehr als zwei Meter hoch war. Letztlich fanden wir aber einen Parkplatz hintern Hauptbahnhof, von dem aus der Weg zum WDR-Sendesaal/Klaus-von-Bisarck-Saal, wo das Konzert stattfinden sollte, nur ein Katzensprung war. Da aber noch einiges an Zeit vor dem Einlass war, gingen wir zu fünft erst einmal gemütlich in die Innenstadt zur BentooBox, um Sushi zu essen. Ich gönn mir Sushi ja nicht allzu oft, aber verdammt lecker ist es immer wieder 😉

Da wir in ausgelassener Stimmung waren, entschieden wir uns nach dem Essen, noch irgendwo ein Cafe oder so zu suchen. Leider wurden wir nicht so richtig fündig und landeten daher in einem McCafe. Nicht das Nonplusultra, aber ich war sehr positiv überrascht. Ein Stück Kuchen und ein Cappuccino waren nicht teuer und vollgefuttert war ich am Ende auf jeden Fall. Auch den anderen ging es ähnlich.

Danach ging es dann auf zum Konzertsaal. Es war noch nicht lange Einlass, als wir ankamen. Tatsächlich war der Saal an sich noch nicht mal geöffnet, nur die Garderobe. Es dauerte aber nicht allzu lange, bis auch der Saal geöffnet wurde und wir rein konnten. Unsere Plätze waren in der dritten (?) Reihe des Ranges im zentralen Block. Kaum hatten wir die Plätze gefunden, musste ich etwas enttäuscht feststellen, dass der Saal deutlich kleiner und weniger imposant als der war, in dem Symphonic Fantasy stattgefunden hatte. Im Nachhinein betrachtet war das eigentlich nicht wirklich schlimm, aber es erfüllte in dem Moment nicht meine Erwartungen.

Es dauerte noch eine Weile, dann begann das Konzert. Ich werde hier jetzt nicht allzu viel auf die einzelnen Stücke eingehen, da ich denke, dass sehr viele meiner Leser nicht viel mit den Videospielen anfangen können. Wer sich dafür interessiert, was genau gespielt wurde, kann mich aber gern dazu ausfragen.

Eines möchte ich jedoch doch erwähnen, denn völlig überraschend war die Gothic 3 – Suite für mich das Highlight. Eigentlich hatte ich erwartet, mit Musik aus Gothic 3 wenig anfangen zu können, da ich nur die ersten beiden Teile der Reihe gespielt hatte, als dann aber die Menü-Musik aus dem ersten Teil erklang, welche im dritten Teil wieder verwendet wurde, bekam ich am ganzen Körper Gänsehaut. Ich hätte weinen können, so episch war der Moment für mich. Ich habe dieses Musikstück schon immer geliebt, es dann aber so live zu hören war überwältigend.

Der Heimweg war ziemlich unspektakulär. Ein Zwischenstopp an einer Tankstelle und der Versuch, einen Burger King zu besuchen, der schon geschlossen hatte, ein Fahrerwechsel, ansonsten verlief die Fahrt ruhig. In Karlsruhe zurück irrten wir noch ein wenig umher, da Fabian, der gerade am Steuer war, nicht wusste, wie die ideale Reihenfolge Leute abzusetzten ausgesehen hätte, aber auch das war nicht dramatisch. Irgendwann war ich zu Hause und diesmal wurde mir nichts geklaut, also war ich happy 😉

Kurzum war es ein sehr, sehr genialer Abend und ich hoffe, dass wir das noch ein paar Mal häufiger machen können 🙂

Alina