R[h]einschwarz, die Erste

Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber letzten Samstag war ich mit einer guten Freundin endlich wieder im Culteum.  Diesmal nicht zum Veitstanz, sondern zum so genannten R[h]einschwarz. Vorher waren wir gemeinsam Werwölfe von Düsterwald spielen. Wer das Spiel nicht kennt, sollte es sich unbedingt mal ansehen!

Dass das Culteum klasse ist, brauche ich, denk ich mal, nicht wiederholen. Musikalisch hat mir das R[h]einschwarz sehr zugesagt und mich doch ziemlich an die Goth-Nights im Ela Ela in Schleswig erinnert. Was mich dran erinnert, dass ich es unbedingt irgendwann einrichten sollte, dass ich dazu passend im Norden bin… Mal sehen, wann das was wird.

Außer meiner guten Freundin waren noch zwei weitere Bekannte von ihr mit. Vom dem einen hab ich aber nicht viel mitbekommen, da er den Großteil der Zeit an der Bar war. Mit der anderen habe ich mich aber in einer Tanz-Pause gut unterhalten.

Irgendwann um 2:00 oder so machten wir dann Feierabend. Meine Freundin rief ihren Freund an, dass sie sich auf den Heimweg machte und bat ihn noch gefüllte Paprika zu machen, ich wurde zum Essen eingeladen, fuhr also noch mit zu den Beiden. Die Paprika war genialst und ich hab jetzt ein schlechtes Gewissen, da ich jetzt zum dritten Mal auf ihre Kosten gegessen hab, aber selbst noch nicht die Gelegenheit hatte, die Beiden zu bekochen. Naja, ich werd’s nachholen.

Nach dem Essen führ ich dann um kurz nach 4:00 mit einer Bahn und dürfte gegen 5:40 zu Hause gewesen sein. Mein Heimweg führte mich am Culteum vorbei, aus dem noch immer vereinzelt Leute kamen.

Zu Hause angekommen viel ich dann einfach ins Bett 😉

Zum Abschluss dieses Beitrags ein wenig Foreshadowing: Ich will in Kürze noch einmal über meine Namen und vor Allem den Umgang mit diesen Bloggen, da immer wieder Fragen auftauchen. Solltet einer meiner lieben Leser diesbezüglich noch Fragen haben: Jetzt ist der Zeitpunkt sie zu stellen 😉

Alina

4 Gedanken zu „R[h]einschwarz, die Erste

  1. Hi Alina! Zwei Fragen hätte ich, zum einen wieso du nicht einfach bei einem Namen bleibst, sowohl im Alltag als auch im Netz? Wozu überhauüpt noch der Wechsel zu deinem Geburtsnamen, vor allem da es dich so glücklich macht wenn dich Leute Alina nennen? Und anderes Thema, aber auch interessant: Warum willst du deine Stimme umbedingt ändern? Oder ist das gar kein Thema mehr für dich?

  2. Hallo Vilja! 🙂

    Der Namenswechsel kommt daher, dass ich weiterhin nicht ausschließlich Alina bin. Ich bin längst nicht immer im Alltag als Alina unterwegs und möchte nicht immer als Frau gesehen werden. Der Namenswechsel geht für mich mit dem Geschlechterwechsel einher, auch wenn ich mir bewusst bin, dass es das für meine Freunde und Bekannte nicht leichter macht, im Gegenteil 😉
    Zu deiner zweiten Frage, warum ich meine Stimme ändern möchte: Tatsächlich ist dieser Wunsch in den letzten Monaten unbedeutender geworden, auch wenn ich ihn noch immer nicht verworfen hab. Ich möchte gern an meiner Stimme arbeiten, da sie meiner Meinung meine größte Schwachstelle im Passing, im nicht-als-biologischer-Mann-erkannt-werden, darstellt. Eine „andere Stimmen“ für Alina hätte außerdem den Vorteil, dass es die Unterscheidbarkeit meiner beiden Geschlechterrollen auch dann erleichtert, wenn man mich gerade nicht direkt ansieht. Damit meine ich nicht nur Kommunikation übers Internet, sondern auch normale Gespräche, schließlich schaut man sich normalerweise auch dabei nicht durchgängig an.

    Ich hoffe, dass dir meine Antworten weiterhelfen 🙂

  3. Ich mag deine Stimme sehr und sehe sie als einen sehr wichtigen Bestandteil deiner Persönlichkeit an, die sich ja eigentlich, wie du vor einigen Wochen mal gesagt hattest, nicht von den Geschlechterrollen beeinflussen lassen soll ( Du magst Gothic, weil Du in deiner Gesamtheit es magst und nicht, weil du als Mann es magst etc. ).

    Veränderst du deine Stimme, so transportierst du damit auch ein anderes Bild von dir, welches deinem Charakter möglicherweise nicht ganz gerecht wird.

  4. Sehe ich anders. Auch als Mann nutze ich mindestens 3 verschiedene Stimmen, die mir jetzt spontan einfallen: Die „normale“, die bissige, die verschlafen/verschmusste. Sicher, ich möchte meiner Stimme schon einen anderen Klang geben, aber gänzlich anders wird sie am Ende ja nicht sein 😉

    Übrigens hab ich gerade mal meinen Namen aus deinem Post raus editiert. 😉 Kann zwar sein, dass ich den demnächst hier mal angeb, aber noch bin ich nicht sicher, was das angeht 😉

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