Spieglein, Spieglein, die Zweite

Huch, wo ist denn wieder die Zeit hin? Zwar hab ich meinen Rhythmus noch nicht wieder verlassen, aber trotzdem bin ich diese Woche wieder spät dran mit bloggen. Dafür hab ich aber eine neue Erkenntnis über die ich bloggen kann.

Wer mich schon einige Jahre kennt, der weiß, dass ich mich eigentlich nie sonderlich um mein Äußeres gekümmert habe. Ich fand mich nie schön, aber es war mir eigentlich auch egal. Ich hatte einfach keine Freude daran, mich aufzuhübschen – weder an der Tätigkeit an sich noch am Ergebnis. Das hat sich mittlerweile geändert. Mir ist in letzter Zeit mehrfach aufgefallen, dass ich vorm Spiegel stand und dachte: „Ich mag, was ich da sehe“ – Ein Gedanke, der mir bisher völlig fremd war. Sicher, aufhübschen tu ich mich immer noch nicht wirklich täglich, dass ist mir zu aufwändig, aber wesentlich gepflegter als als Mann bin ich mittlerweile.

Woher der Wandel kam, ist meiner Meinung nach recht eindeutig: Als Mann hab ich mich einfach nie richtig wohl gefühlt, auch wenn mir das damals nicht richtig klar war, weil ich es anderes nicht richtig kannte. Da war es egal, wie gepflegt oder nicht ich war. Jetzt, als Frau, fühle ich mich aber wohl in meiner Haut, pflege daher mein Äußeres mehr und hab Spaß daran, mich zu schminken, frisieren, Nägel zu lackieren und derlei mehr. Diese Erklärung gibt für mich am meisten Sinn.

Apropos Sinn: In diesem Sinne verabschiede ich mich nämlich für heute auch schon wieder 😉

Alina

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